
Herbsttagung
Green Deal – Land- und Forstwirtschaft: Rechtliche Aspekte
Tagungsziele
Mit dem „europäischen Grünen Deal“ (Green Deal) soll bis 2050 ein nachhaltiges und klimaneutrales Wachstumsmodell geschaffen werden, das auch erhebliche Auswirkungen auf das europäische Agrar- und Lebensmittelsystem haben wird. Einer ganzen Reihe von Strategien wie etwa der «Farm to Fork Strategy», dem Aktionsplan für den ländlichen Raum oder der EU-Bodenstrategie für 2030 sind teilweise entsprechende Legislativvorschläge und dann auch Beschlüsse einzelner Rechtsakte gefolgt, teilweise kam es aber auch zu Sistierungen oder Streichungen.
Daher zielt die diesjährige Herbsttagung darauf ab, als Ausgangsbasis ein Verständnis über die übergeordneten Rahmenbedingungen des Green Deal zu schaffen. Aufbauend auf diesen politischen und rechtlichen Voraussetzungen soll auch die Umsetzung in der Praxis beleuchtet werden.
Insofern gibt die Fachtagung zunächst einen allgemeinen Überblick über den Green Deal aus Sicht der Land- und Forstwirtschaft und vertieft dann mit der Nachhaltigkeitsberichterstattung und den Sustainability Claims zwei horizontale Themen. Schließlich bildet das viel diskutierte Gesetz zur Wiederherstellung der Natur (EU Nature Restoration Law) einen Schwerpunkt.
